Teaching - Lehrveranstaltungen

Grundmodule

  • Ökologie und Biodiversität II (Biologie BSc, Biologie Lehramt)

    Modulkoordinator: Köhler, H.-R.
    Bestehend aus: VL Physiologische Ökologie und Systemökologie der Tiere (Köhler), VL Naturschutz (Tielbörger), 6 Praktikumswochen, Exkursionen.
    Link zu weiteren Informationen: Siehe rechter Rand.

  • Allgemeine und Physiologische Ökologie (Geoökologie BSc, Umweltnaturwissenschaften BSc)

    Modulkoordinator: Köhler, H.-R.
    Bestehend aus: 6 Praktikumswochen, Exkursionen.
    Link zu weiteren Informationen: Siehe rechter Rand.

 

 

Vorlesungen

  • Einführung in die Ökotoxikologie (Bestandteil der Module Ökotoxikologie I und Ökotoxikologie/Umweltchemie (Geoökologie))

    Köhler, H.-R., Triebskorn, R.
    2st., WS, Fr 9-11, Hörsaal Botanik, N11
    Biologie, Geoökologie; Hauptstudium
    Inhalt: Historische Betrachtung und Aufgabengebiete der Umwelttoxikologie; wichtige Gruppen von Umweltschadstoffen; Möglichkeiten der Biotransformation (Entgiftung/Giftung); Xenobiotica: Vorkommen, Aufnahme und Wirkungen im Organismus; exemplarische Darstellung etablierter Biotestverfahren; Erläuterung der suborganismischen Indikation anhand geeigneter Biomarker; Indikationsmöglichkeiten auf ökosystemarer Ebene.

 

Praktika

  • Spezialpraktikum Histologie und Histopathologie

    Triebskorn, R.
    Blockveranstaltung 4 Wochen im Rahmen des Zoologischen Großpraktikums IV, SS, (siehe oben)
    Biologie, Geoökologie; Hauptstudium
    Inhalt: Histologie/Histopathologie (Erlernen histologischer Techniken, Erkennen und Interpretieren von Schädigungen auf zellulärer Ebene).

  • Spezialpraktikum Ökotoxikologie (Modul Ökotoxikologie II, nicht jedes Jahr)

    Köhler, H.-R., Osterauer, R., Langer-Jaesrich, M., Kienle, C.
    Blockveranstaltung 4 Wochen in den Semesterferien (Februar/März)
    Biologie, Geoökologie; Hauptstudium
    Inhalt: Erlernen umwelttoxikologischer Methoden, Exkursionen, Seminar.
    Biologie-Diplom, Geoökologie-Diplom, Biologie Bachelor (BSc) und Geoökologie Bachelor (BSc))
    Inhalt: Aufgrund des ständig zunehmenden Schadstoffeintrags in die Umwelt und des wachsenden Bewusstseins der Menschen der Umwelt gegenüber, nimmt die Bedeutung der relativ jungen Disziplin der Ökotoxikologie beständig zu. Die Herausforderung an die Wissenschaft liegt darin, das Gleichgewicht und die Funktionfähigkeit der Ökosysteme zu erhalten bzw. wiederherzustellen.
    Ziel dieses Kurses ist es, die von Umweltschadstoffen ausgehenden Problematiken zu besprechen und einen Überblick über die möglichen Vorgehensweisen mit diesen Problemen zu erarbeiten. Die Lehrveranstaltung beinhaltet sowohl die Durchführung ökotoxikologischer Standardtests, als auch die Einbeziehung der erhobenen Daten in die Risikobewertung sowie Literaturrecherchen. Es werden Seminarbeiträge zu diversen Spezialthemen vergeben und Exkursionen zu verschiedenen Behörden und ökotoxikologischen Forschungseinrichtungen durchgeführt. Die erworbenen Kenntnisse sollen den Studierenden dazu dienen, einen übergreifenden Einblick in die Ökotoxikologie zu erhalten, sowie die von den Behörden und Forschungsinstitutionen zunehmend geforderten Kenntnisse über den Umgang mit Umweltchemikalien zu erlernen.

  • Spezialpraktikum Ökotoxikologie (Modul Ökotoxikologie III)

    Köhler, H.-R. und Mitarbeiter
    Blockveranstaltung 4 Wochen im Rahmen des Zoologischen Großpraktikums IV, SS, (siehe oben)
    Biologie, Geoökologie; Hauptstudium
    Inhalt: Erlernen umwelttoxikologischer Methoden, Embryotoxikologie, Energiehaushalt, Biomarker auf molekularer Ebene.


  • Spezialpraktika Limnologie (Module Limnologie I und Limnologie II)

    Scheil, V. & Scheil, A.
    Modul, 4 Wochen  SS (Stillgewässer) bzw. WS (Fließgewässer)
    Biologie, Geoökologie; Hauptstudium
    Inhalt: Untersuchung von Fließ- und Stillgewässern mit dem Ziel der biologischen Gewässergütebestimmung anhand von Saprobiensystemen, Erlernen wichtiger Methoden der Wasseranalytik.


  • Spezialpraktikum Bodenökologie (nicht jedes Jahr)

    Köhler, H.-R., evtl. zusammen mit Betz, O. (in Planung) Blockveranstaltung 4 Wochen im Rahmen des Zoologischen Großpraktikums IV, SS, (siehe oben)
    Biologie, Geoökologie; Hauptstudium
    Inhalt: Untersuchung verschiedener Böden, physikalisch-chemische Methoden der Bodenuntersuchung, Erfassen und Bestimmen der Bodentiere


  • Modul Ökologie der Alpen

    Müller, E.
    Exkursion in die Zentralalpen und Seminar
    Biologie, Geoökologie; Hauptstudium
    Inhalt: Ökologie der Alpen, theoretische und praktische Aspekte


 

Seminare

  • Advanced Seminar in Evolution and Ecology (Biologie MSc, Biologie Lehramt)

    Modulkoordinator: Köhler, H.-R.
    Im Modul "Advanced Seminar in Evolution and Ecology" welches ein
    Pflichtmodul für MSc Biologie mit Schwerpunkt Evolution und Ökologie
    darstellt müssen die Studierenden zu einem gegebenen Thema, welches in einer der Forschungsgruppen des Instituts für Evolution und Ökologie
    wissenschaftlich bearbeitet wird,
    • Interviews mit Doktoranden/Postdocs führen,
    • Literatur recherchieren,
    • dieses Thema in einen größeren Kontext stellen, d.h. sich über allgemeine Zusammenhänge des Themas mit übergeordneten Fragestellungen klar werden,
    • einen anspruchsvollen Vortrag in englischer Sprache halten,
    • und einen schriftlichen Minireview ebenfalls in Englisch verfassen. Präferentiell werden Themen vergeben, welche unabhängig vom gewählten oder geplanten Gebiet der MSc-Arbeit des jeweiligen Kandidat(inn)en sind.

    Es werden 180 Arbeitsstunden erwartet. Das Modul wird mit 6 CP verrechnet.

  • Zelluläre und molekulare Ökotoxikologie (Bestandteil des Moduls Ökotoxikologie I)

    Köhler, H.-R. & Triebskorn, R.
    2st. Do 09-11, WS, Räumlichkeiten Konrad-Adenauer-Strasse 20!
    Biologie, Geoökologie; Hauptstudium
    Inhalt: Biochemische und zelluläre Mechanismen zur Bewältigung der Belastung mit Umweltschadstoffen. Funktion dieser Mechanismen (z.B. Metallbindung, Cytochrom-P450-System, Stressproteine) und deren Bedeutung für die Integrität des Organismus sowie schädigende Wirkung von Umweltchemikalien auf molekulare, zelluläre und physiologische Prozesse (Z.B. Genotoxizität, Cytopathologie, endokrine Disruption). Neben molekular-mechanistischen Aspekten steht die Bedeutung dieser Prozesse als Biomarker für bestehende oder zukünftige Belastungen unserer Umwelt im Vordergrund des Interesses. Das Seminar richtet sich vor allem an Studenten mit Interesse an interdisziplinären Fragestellungen zwischen Ökologie und Zell-/Molekularbiologie.


  • Praxisbezogene Grundlagen des Umweltrechts für Biologen mit besonderer Berücksichtigung von REACH, Naturschutz- und Landschaftspflegerecht und Immissionschutzrecht (nicht jedes Jahr)

    Scheil, A
    Literaturseminar 2st. + Blockseminar (3tägig) + 3 eintägige Exkursionen, WS
    Wahlpflichtmodul für Studierende der Studiengänge: Biologie Diplom, Biologie BSc, Geoökologie/Ökosystemmanagement Diplom, Geoökologie/Ökosystemmanagement BSc
    Inhalt:
    1. Literaturseminar (2st.): Hier sollen der Umweltbegriff, die Historie und Systematisierung des Umweltrechts, die Rechtsquellen des Umweltrechts, die Organisation der Umweltverwaltung und die Verhaltenssteuerung im Umweltrecht grundlegend verstanden werden. Diese Veranstaltung soll insbesondere für angehende Biologen mit ökologischer / ökotoxikologischer Ausrichtung sowie für Geoökologen die Grundlage für das Verständnis von praxisbezogenen Themen wie REACH, Naturschutz- und Landschaftspflegerecht und Immissionsschutzrecht liefern.
    2. Vertiefungsseminar (3tägig, Block am Semesterende): In diesem Teil sollen die Themen REACH, Naturschutz- und Landschaftspflegerecht sowie Immissionsschutzrecht gruppenweise im Laufe des Semesters vertiefend bearbeitet werden, wobei von jedem Teilnehmer eine schriftliche Hausarbeit zu seinem Thema angefertigt werden soll. Dieser Teil soll als Blockveranstaltung in der letzten Semesterwoche gestaltet werden, wobei jeder Teilnehmer eine Zusammenfassung seiner Hausarbeit vorstellt.
    3. Exkursionen (ganztägig): Geplant sind drei ganztägige Exkrsionen, welche den Inhalt des Seminars um einen weiteren praxisbezogenen Aspekt ergänzen sollen.


  • Modul Ökosysteme des südlichen Afrikas

    Scheil, A
    Für Biologen/ -innen & Geoökologen/ -innen, BSc, Master und Diplom
    Seminar 2 SWS (Schiene) + Exkursion Opel-Zoo (eintägig, ist mit Kosten für die Studierenden verbunden) + Hausarbeit
    Leistungsnachweise:
    Vortrag zum gewählten Spezialthema, Mitarbeit im Seminar, Mini-Kolloqs zu den Themen, benotete Hausarbeit
    Ziel des Moduls:
    Die Studierenden sollen die besonderen Landschaftsformen und damit verbundenen Ökosysteme des südlichen Afrikas umfassend kennenlernen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf wichtigen Säugergruppen dieser Region, wobei insbesondere die Physiologie und das Verhalten sowie besondere Anpassungen dieser Tiere eingehend betrachtet werden sollen. Das Verständnis ökologischer Zusammenhänge ist der zentrale Aspekt dieser Veranstaltung.
    In diesem Modul sollen die Studierenden ferner die Präsentation von Vorträgen und das fachliche Diskutieren üben. Die Erstellung einer Hausarbeit zum gewählten Thema bietet Gelegenheit erste Kenntnisse im Bereich des wissenschaftlichen Schreibens zu erwerben.


  • Neobiota: Aliens und Katastrophen oder Zeitzeugen der Evolution? (nicht jedes Jahr)

    Gerhardt, A. & Köhler, H.-R.
    Blockseminar, WS
    Biologie, Geoökologie, Agrar- und Forstwissenschaft; Haupt- und Grundstudium
    Neobiota sind Arten, die seit Beginn der Neuzeit beabsichtigt oder unbeabsichtigt unter Mitwirkung des Menschen in ein ihnen zuvor nicht zugängliches Gebiet gelangt sind und sich dort etabliert haben. Zu den sog. "Biologischen Invasionen" gehören nicht nur bekannte Beispiele wie die Verbreitung der Dreikantmuschel durch den Schiffsverkehr, sondern auch eher unbemerkte Faunen- und Florenverfälschungen durch den Menschen. Neobiota gibt es in fast allen Gruppen von Lebewesen, insgesamt schätzt man in Deutschland allein die Neozoen auf etwa 300 Arten mit stabilen Freilandpopulationen. Mit der Ausbringung von genetisch veränderten Arten schafft der Mensch zudem künstlich "neue" Neobiota.
    In diesem Seminar werden aus den verschiedenen Gruppen der Lebewesen Beispiele von Neobiota besprochen, es werden allgemein die Definitionen, Ausbreitungs- und Erfolgsstrategien der Neobiota diskutiert, die Konsequenzen für Ökologie und Evolution sowie die Risiken der GMOs behandelt.


  • Mitarbeiterseminar

    Köhler, H.-R., Triebskorn, R.
    2st. Mo 10-12, Laboreinheit Regierungspräsidium Tübingen, Seminarraum N538
    Inhalt: Vorstellung des Stands von laufenden oder geplanten Forschungsvorhaben von Mitarbeitern der Abteilung Physiologische Ökologie der Tiere.


  • Literaturseminar

    Köhler, H.-R., Triebskorn, R.
    2st. Mo 12-14, Laboreinheit Regierungspräsidium Tübingen, Seminarraum N538
    Inhalt: Vorstellung und Diskussion aktueller Publikationen aus den Bereichen Physiologische Ökologie und Ökotoxikologie.

 

Exkursionen

  • Faunistisch-ökologische Exkursion in die Zentralalpen

    Müller, E.
    24.7.-31.7.2011; Oberengadin, Schweizer Nationalpark, Bergell
    Biologie, Geoökologie; Grund- und Hauptstudium, BSc, MSc; max. 8 Teilnehmer
    Inhalt: Ökologische Probleme im Alpenraum; Fauna und Flora im oberen Inntal und im Bergell; Entwicklung der wiedererstandenen Steinbockkolonien; Limnologie der Bergbäche; Sukzession im Gletschervorfeld; Auswirkungen des Tourismus.
    Die Exkursion ist Teil des Moduls „Ökologie der Alpen“, das gemeinsam mit der Abt. Vegetationsökologie durchgeführt wird. Die theoretische Vorbereitung (Vorlesung und Seminar) erfolgt im Rahmen dieses Moduls als Blockveranstaltungen an den Wochenenden vom 9./10. und 16./17. Juli 2011. Diplomstudenten und Lehramtskandidaten können Seminar und Exkursion auch als Einzelveranstaltungen besuchen.

  • Exkursion Sylt (Modul Ökologie des Wattenmeeres) (im zweijährigen Turnus)

    Triebskorn, R., Scheil, V.
    Kiel, List/Sylt, Bremerhaven
    Biologie, Geoökologie; Grund- und Hauptstudium, BSc, MSc
    Inhalt: Theorie und Praxis zur Ökologie des Wattenmeeres; im Rahmen von Seminarvorträgen werden die theoretischen Grundlagen für eigenständig durchgeführte Versuche am/im Wattenmeer gelegt, die Exkursion besucht Kiel (Ostsee vs. Nordsee), Sylt (Wattenmeer, Wattenmeerstation des AWI), eine Hallig sowie Bremerhaven (Besuch des AWI in Bremerhaven).

 

Anleitungen zu selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten

  • Köhler, H.-R.: auf den Gebieten der Zoologie, Ökotoxikologie und Physiologischen Ökologie
  • Triebskorn, R.: auf den Gebieten der Ökotoxikologie und Physiologischen Ökologie