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Prof. Dr. Wolfgang Rosenstiel, Dekan

Ein Studium in den Naturwissenschaften und weiteren Fächern, die unsere Fakultät anbietet, ist heute faszinierender denn je. Große technologische Fortschritte haben viele neue Gebiete erschlossen, die von der Nanotechnologie bis zur Erforschung globaler Klimaveränderungen reichen. Die Grenzen zwischen den traditionellen Gebieten verschwimmen, wenn interdisziplinäre Forschung antritt und sich aktuellen Herausforderungen stellt, die von enormer Relevanz für die gesamte Gesellschaft und jeden Einzelnen sind. Aktuelle Themen mit hohem Anwendungsbezug für unsere Fakultät sind Gesundheit, alternde Gesellschaft, Umwelt, Klima und Energie, um nur einige Beispiele zu nennen.

 

Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät bietet Studierenden und Wissenschaftlern eine gesunde Mischung aus traditionellen Fächern, schon länger erfolgreich etablierten interdisziplinären Fächern und Fächern, die sich an neuen technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen ausrichten. So haben sich neben den klassischen Studiengängen Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Pharmazie, Physik und Psychologie in den letzten Jahren zahlreiche interdisziplinäre Studiengänge, wie z.B. Biochemie, Bioinformatik oder Geoökologie, etabliert. Neu hinzugekommen sind in der letzten Zeit spezialisierte anwendungsbezogene Fächer, wie beispielsweise Nano-Science, Medizintechnik, Umweltnaturwissenschaften, angewandte umweltbezogene Geowissenschaften, Humangeographie, naturwissenschaftliche Archäologie, Kognitionswissenschaften, Pharmaceutical Sciences and Technologies oder Medieninformatik, Medizininformatik und Bioinformatik. Seit kurzem gibt es zudem die Möglichkeit mit dem Abschluss Bachelor of Education in zahlreichen Lehramtsfächern abzuschließen, darunter beispielsweise Biologie, Chemie und Physik.

 

Als Forschungsuniversität profitiert die Lehre unmittelbar von den zahlreichen internationalen Forschungsschwerpunkten, an denen derzeit mehr als 1.400 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 180 Professorinnen und Professoren arbeiten. Unseren über 9.500 Studierenden bieten wir hervorragende Qualifikationsmöglichkeiten auf Gebieten, die in Industrie und Forschung stark nachgefragt sind.

 

Neben dieser Verstärkung der interdisziplinären Forschung und Lehre ist es durch die Professionalisierung  der Dekanatsverwaltung gelungen, nicht nur die bisherigen sondern auch eine ganze Reihe neuer Aufgaben zu bewältigen, ohne dafür zusätzliches Personal zur Verfügung zu haben. Unser Dekanat, dessen Zuständigkeiten und Ansprechpartner Sie auf diesen Web-Seiten finden, trägt dadurch zum Gesamtziel unserer Fakultät, der ständigen Aktualisierung und Verbesserung von Forschung und Lehre, und damit auch zur Wettbewerbsfähigkeit der Universität Tübingen im nationalen und internationalen Wettbewerb bei. 

 

Wolfgang Rosenstiel

Dekan 

Aktuell

26.01.2017

Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie geht nach Dänemark

Trine Kellberg Nielsen erhält 2017 den Förderpreis Urgeschichte

Universität Tübingen zeichnet Trine Kellberg Nielsen für ihre Forschung zur Besiedlung Skandinaviens aus

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25.01.2017

PhD scholarships in the life sciences starting September 2017

The special feature of our PhD program is its emphasis on interdisciplinary interactions. We want to train the next generation of scientists to study complex biological processes that cannot be adequately understood within the...

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24.01.2017

Forscher entschlüsseln einen Mechanismus bei schweren Hautinfektionen

Das Zellhüllen-Zuckerpolymer Wandteichonsäure (WTA) von Staphylococcus aureus spielt bei der Entwicklung von Hautinfektionen eine Rolle. Besonders bei Infektionen mit hoch aggressiven sogenannten „Community-Associated Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus“ (CA-MRSA), die einen im Gegensatz zu weniger aggressiven S. aureus Stämmen erhöhten WTA-Gehalt aufweisen, führt dies zu einer verstärkten Immunreaktion. Diese Immunreaktion beschleunigt die Ausbildung eines Abszesses der normalerweise die Infektion einschränken sollte, im Falle der CA-MRSA allerdings zu einem schwereren Infektionsverlauf beiträgt. Abbildung: Universität Tübingen.

Zuckerpolymere der äußeren Zellhülle von Staphylococcus aureus führen zu besonders aggressivem Krankheitsverlauf – Ansatzpunkt für mögliche Therapie

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19.01.2017

Vortragsreihe: "Mathematiker im Beruf" am 23.01.2017

Eine Vortragsreihe für STUDIERENDE im Fachbereich Mathematik

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11.01.2017

Dauerausstellung zeigt Mathematik zum Anfassen

Neue Dauerausstellung „Mind and Shape – Modelle und Porträts Tübinger Mathematik“ eröffnet auf dem Campus Morgenstelle

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