Fachbereich Geowissenschaften

Gleichstellung am Fachbereich Geowissenschaften

Mit dem Inkrafttreten des neuen Landeshochschulgesetzes (LHG) 2005 wurden die Frauenbeauftragten der Universitäten in Gleichstellungsbeauftragte umbenannt. Damit erfüllte der Gesetzgeber eine Forderung der Frauenbeauftragten der baden-württembergischen Hochschulen, die damit eine korrektere Bezeichnung ihrer Tätigkeit erreichen wollten. Es sei schließlich nicht ihre Aufgabe eine "Gruppenvertretung" für "förderungsbedürftige" Frauen zu sein, sondern die Schaffung von Chancengleichheit für Frauen und Männer in der Wissenschaft.
Die Gleichstellungsbeauftragten unterstützen den jeweiligen Fachbereich bei der Gewährleistung der Chancengleichheit der Geschlechter, beziehen Position zu Fragen der Gleichstellungspolitik an der Hochschule, überwachen die Aufstellung und Einhaltung der Frauenförderpläne und wirken an der internen Mittelvergabe mit.

Die Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs Geowissenschaften wird vom Fachbereich vorgeschlagen und durch den Fakultätsrat bestellt. Ihre Aufgabe ist es, die Arbeit der Fakultäts-Gleichstellungsbeauftragten auf Fachbereichsebene zu unterstützen. Die Amtszeit der Gleichstellungsbeauftragten beträgt drei Jahre.

Wir freuen uns über Anregungen und Unterstützung! 

Organisation der Gleichstellung an der Universität Tübingen

Förderung

Wer wird gefördert?
Die Mittel sollen in erster Linie für Nachwuchswissenschaftlerinnen (promovierende und habilitierende Frauen sowie Privatdozentinnen) eingesetzt werden. Eine finanzielle Unterstützung von Vorhaben, die dem Erwerb eines Studienabschlusses (Bachelor, Master) dienen, ist in Einzelfällen möglich.

Was wird gefördert?
Unternehmungen, die das Ziel verfolgen, den Gleichstellungsförderplan der Fakultät zu erfüllen. Grundsätzlich geht es dabei um die gezielte Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses.

Bezuschussungsfähige Zwecke

  • Kosten für wissenschaftliche Fortbildungskurse zur Unterstützung von Netzwerkbildung / Kontaktpflege mit anderen Wissenschaftlerinnen
  • Kosten der Teilnahme an Fachtagungen und -kongressen (Zuschuss richtet sich nach Zweck und Tätigkeit am Veranstaltungsort)
  • Kosten der Teilnahme an Tagungen zur Weiterbildung im Bereich Gender-Kompetenz
  • Veranstaltungen von eigenen Seminaren und Workshops in Tübingen, die der Vernetzung und Rollenbildung von Frauen dienen
  • Hilfskraftmittel insbesondere in der Promotions- bzw. Habilitations-Abschlussphase in begründeten Fällen (z.B. Schwangerschaft)
  • Maßnahmen zum Einbezug von Themen und Methoden der Geschlechterforschung in Lehre und Forschung
  • Förderung von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Studium/Beruf (z.B. Zuschuss zur Kinderbetreuung in Ausnahmesituationen)

Anträge können jederzeit eingereicht werden, die Gleichstellungskommission der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät entscheidet in regelmäßigen Abständen darüber.

Links

Die Funktion der Links wird regelmäßig überprüft. Sollte jedoch trotzdem ein Link inaktiv sein, teilen Sie uns das bitte mit. Herzlichen Dank!